Fairplay-Kodex

Fairplay-Kodex

 

Der Fairplay-Kodex umfasst alle sportlichen, moralischen und ethischen Prinzipien. Die nachfolgenden Regeln stärken die Verbundenheit und die Zusammenarbeit der Padelspieler untereinander und im Auftreten gegenüber den Gegnern und Gästen eines Padelspiel.

 

 

1. Spieleum zu gewinnen, und akzeptiere eine Niederlage mit Würde

Der Sieg ist das Ziel eines jeden Spiels. Niemand gewinnt immer. Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du. Lerne, ehrenvoll zu verlieren. Versuche stattdessen, es das nächste Mal besser zu machen. Gute Verlierer verdienen Respekt, im Gegensatz zu schlechten Siegern.

 

2. Spiele fair

Ein Sieg ist wertlos, wenn er nicht ehrlich und fair zustande gekommen ist. Betrügen ist einfach, aber unbefriedigend. Fair zu spielen, bedingt Mut und Charakterstärke, macht aber Spaß. Fairplay lohnt sich immer, selbst bei einer Niederlage. Fairplay bringt Anerkennung, Betrügen nur Schande. Vergiss nie: Padel ist nur ein Spiel, das ohne Fairness, wie jedes andere Spiel auch, sinnlos ist.

 

3. Verantwortung, Toleranz und Teamgeist

Jedes Spiel, deren Vorbereitung, die Aufstellung und die Durchführung brauchen Regeln, soll ein Chaos und Streit vermieden werden. Jeder Mannschaftsspieler verpflichtet sich Verantwortung zu übernehmen, sei es als Spieler, oder einer Mannschaft, der bereit sein muss, seine persönlichen Interessen hinter die der Mannschaft zu stellen. Die sportlichen und sozialen Ziele des der Mannschaften stehen im Vordergrund. Meinungsverschiedenheiten wird mit Toleranz, Teamgeist  und Fairness begegnet.

 

4. Respektiere Gegner, Mitspieler, Offizielle und Zuschauer.

Fairplay heißt Respekt, der untrennbar mit dem Padel-Sport verbunden ist. Ohne Gegner gibt es kein Spiel. Wie alle anderen Padel-Spieler auch er das Recht, respektiert zu werden. Mitspieler sind Kollegen. Bilde ein Team, in dem alle gleichberechtigt sind unabhängig davon wie gut oder in welcher Gruppe sie spielen. Offizielle wie z.B. der Turnierleiter oder der Padelhallen-Betreiber verdienen Respekt, sorgen für Fairness und treffen im Streitfall eine Entscheidung. Akzeptiere ihre Entscheide und unterstütze sie, damit alle mehr Spaß am Spiel haben.

Die Zuschauer sorgen für Stimmung. Sie wollen ein faires Spiel, müssen sich selbst aber ebenso fair und respektvoll verhalten.

 

 

5. Verurteile jene, dem Padel und dem Teamgeist schaden

Zögere nicht, gegen jeden, von dem du sicher bist, dass er Aussagen und Verhalten von Mannschaftskollegen falsch wiedergibt, negative Stimmung verbreitet  oder andere zum Fehlverhalten anstiftet, vorzugehen. Solche Leute müssen entlarvt und ggf. ausgeschlossen werden, wenn sie durch ihr Verhalten Schaden anrichten und den Teamgeist stören.

Wir wollen nur Padel spielen, nach innen und außen homogen, offen und gastfreundlich gegenüber jedem Menschen uns darstellen.

 

Da es einige Padelspieler es noch nicht begriffen haben was Fair Play im Sport bedeutet.
Die zehn einfachen Verhaltensregeln im Padel
  1. Ich begegne meinem Gegner, dem Turnierpersonal und den Turnierbesuchern mit Respekt.
  2. Ich behandle die anderen Personen, wie ich selber behandelt werden möchte.
  3. Ich verhalte mich nach dem im Padel gültigen VerhaltenskodexIch schimpfe nicht. Ich werfe weder Schläger noch sonst etwas herum.
  4. Jeder Spieler ist für Tatsachenentscheide auf seiner Seite zuständig.
  5. Ich entscheide jederzeit ehrlich
  6. Im Zweifelsfall entscheide ich zugunsten meines Gegners.
  7. Landet ein Ball neben der Linie, so rufe ich unmittelbar, nachdem der Ball aufgesprungen ist, so laut aus, dass der Gegner es hören kann.
  8. Rufe ich irrtümlich einen Ball «aus» und merke später, dass der Ball gut war, verliere ich den Punkt.
  9. Als Aufschläger sage ich vor jedem ersten Aufschlag den Punktestand deutlich hörbar für meinen Gegner an.
  10. Sind wir uns nicht einig, so versuchen wir zu vermitteln. Auch mein Gegner könnte Recht haben.
  11.  Bei Missachtung dieser Grundsätze kann ein sofortiger ausschluss durch den Verantwordlichen festgelegt werden.
  12. Unter einer Beleidigung verstehen wir ein Verhalten – gewöhnlich eine Äußerung oder eine Geste – mit dem Zweck, eine andere Person in ihrer Ehre zu verletzen. Eine sachliche kritische Bemerkung fällt unter die Meinungsfreiheit. Dagegen zielt eine Beleidigung vorrangig darauf ab, dass sich der Mitspieler, oder ein Gegner/in schlecht bzw. wertlos fühlt.                 Hier die aktuelle Liste der Padelspieler, die es trotz Aufforderung nicht geschaft haben, sich an die oben genannten einfachen Regeln zu halten.      Olaf hat nach verlorenden Spiel seine Gegnerin mehrfach beleidig und bedroht.                        Gerd hat beim antreten zum Turnier den  Turnierleiter mit „ na du Arschloch beschimpft.    An der Abschlussfeier hat Gerd zudem einen anderen Padelspieler mit den Worten „ zu den fetten Arschloch setzt ich mich nicht“ beleidigt. Keiner von den beiden hat sich entschuldigt für sein schlechtes Benehmen. Daher  sind die beiden Padelspieler mit einer lebenslangen Aussperrung vom „Straube Cup belegt“.
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© Detlef Straube